Moderne Webseiten sollen einfach zu bedienen, funktional und leistungstark sein. Ein barrierefreier Zugang zu Inhalten heißt: Webseiten bauen, die von allen BesucherInnen benutzt werden können.

Eine barrierefreie Webseite

Eine barrierefreie Webseite, ermöglicht den Gebrauch der Webseite unabhängig von den körperlichen oder technischen Möglichtkeiten von UserInnen. Menschen mit Behinderungen, ob dies nun Sehschwächen, motorische Einschränkungen oder andere Einschränkungen sind, sollten eine Webseite mit ihrem vollen Funktionsumfang nutzen können. - Genauso , wie man bpsw. bei Krankenhäusern, Kinos und Behörden einen Gebäudezugang für RollstuhlfahrerInenn und Kinderwägen erwartet, so sollen auch die Inhalte einer Webseite zugänglich sein.

Einfachheit

Aber nicht nur die verwendete Webtechnologie garantiert Barrierefreiheit. Die RedakteurInnen bzw. die Personen, die Inhalte zu der Webseite liefern sollten schon beim Formulieren auf eine gute Textverständlichkeit achten. Vorereitete Beschreibungsfelder für Bilder oder Videos sollten befüllt werden. Zur Strukturierung der Texte sollten, wie in einem Buch unterschiedliche Unterschriften verwendet werden.

Standards

Um Anhaltsprunkte bzw. Richtlinien für barrierefreie Webseiten zu finden, haben sich in den letzten Jahren eine Reihe von Standards etabliert.

WCAG 2.0

Web Content Accessibility Guidelines: Diese Richtilinien umschreiben auf Grundlage der vier Prinzipien wahrnehmbar, bedienbar, verständlich und robust wie eine Webseite barrierefrei sein kann.

WCAG 2.0 AAA

Erweitert wurden die WCAG 2.0 durch verschiedene Konformitätsstufen, die unterschiedlichen Gruppen und Situationen gerecht weden sollen: A (niedrigste), AA und AAA (höchste).  Üblich und von zahlreichen öffentlichen Institutionen zu erfüllen ist der WCAG 2.0 AA Standard.

HTML5

HTML5 ist die akuellste Version der Auszeichnungssprache von Inhalten, sie wird in Zukunft Flash ersetzen und bietet zahlreiche Möglichkeiten im Umgang mit Multimediainhalten.

CSS3

Mit Hilfe von CSS (Cascading Style Sheets) kann die Gestaltung der Inhalte komplett von den Inhalten getrennt werden. Dies ist eine Grundbedingung für barrierefreie Inhalte. So können Schriften bspw. einfach vergrößert werden. Die neueste Variante CSS3 erlaubt ausserdem das Einbinden von Schatteneffekten, runden Ecken, u.v.a.